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Abschied-Gedicht



 

Unendlichkeit

Ich hol Dir den Stern des Lebens,
sprachst Du,
aus dem Meer der Unendlichkeit.

Seither bin ich Dir nie wieder
begegnet,
leb mein Leben neben der Zeit.

Des Nachts such ich Dich am Himmel
vergebens,
empfange nur Dämmerlicht.

Nicht einen Hoffnungsschimmer
legst Du
dem tönernen Mond auf's Gesicht.

Ich weiß nur, dass ich friere
hier draußen,
die Welt ist mir kalt ohne Dich.

Ach, könntest Du einen Kometen
schmelzen
als glühendes Zeichen für mich!


Veröffentlicht in Ausgabe 2002 -
Nationalbibliothek des Deutschsprachigen
Gedichtes

 
© Karin Rohner 2002

 


 


1. Mein Herz, letzte Tage

2. Ein Abschied

4. Die Zeit 

5. Darüber reden wir nicht

6. Unendlichkeit




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