Autorin
Karin Rohner
Bibliographisch
gesehen war 1984 das Jahr Null, in
dem ich es aufgab, Französisch zu lernen und
meine Mathe-Kenntnisse
aufzufrischen, um
meinem Sohn bei den Hausaufgaben zu helfen -
ich tat endlich etwas für mich selbst und meldete
mich bei der Werkstatt Schreiben
der VHS
Lübeck an. Und war von Anfang an begeistert.
Auf der zwanzigminütigen Heimfahrt im Bus
verfasste ich mein erstes Gedicht seit der Schulzeit
zum Thema:
An der Spitze meines Schreibstiftes liegt
die Welt...
An der Spitze meines Schreibstiftes liegt die Welt.
Sie bringt mich in Regionen, die ich nie gekannt,
Durch Länder, die ich niemals sah,
Über Meere - bis ans Firmament.
Trägt mich empor durch Raum und Zeit,
Bis zu den Sternen - Milliarden.
Ich kann es tief in meinem Innern fühlen:
Ein Lichtjahr ist nicht mehr die Ewigkeit.
Seitdem lässt mich das Schreiben nicht mehr los. Ich
veröffentlichte
kurze Prosatexte im
Jahrbuch
für Schleswig-Holstein
1991 Wenn ich so am Brunnen stehe
1992 Marienkirche zu Lübeck
1994 Eine Brunnengeschichte
1995 Die kleine Wasserfrau
1997 Wenn der Hahn kräht
Brückenschlag -
Zeitschrift für Sozialpsychiatrie und Kunst
1992 Einzelhaft
1993 Die Umarmung
1994 Der Schlag
1995 Mein gestörtes Verhältnis zur Arbeit
1996 Der ganz normale morgendliche Wahnsinn
1997 Mein leben als Zapperin
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Vor
Helmas Kate in Pronstorf/Bad
Segeberg
Ich hielt Lesungen
in Lübeck, Glücksstadt,
Klingberg/Scharbeutz, Güstrow, Bad Wildungen,
Stadthagen und am Lübecker Literatur-Telefon.
Meine Gedichte erschienen in
Zeitschriften
und Anthologien,
wie DER LITERAT, Zimtzicke, Treffpunkte, Nacht
lichter als der Tag (Edition L),
außerdem in Band 1 - 6 der Bibliothek des
Deutschsprachigen Gedichtes, im Maskenball und
in der Literaturzeitschrift
Dulzinea Band 1, 2, 3
und 7, sowie in den Xenien Nr. 1 und 2.
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