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seekrank

noch ein zwiebäckchen, warum nicht, wenns denn hilft,
oder darfs auch ein tee sein, stark und heiß oder geeist,
was tuts, jeder löffel sitzt, aber leider daneben, essen
um des überlebens willen, wer weiß
ich mag nicht, noch ein kekschen vielleicht, sonst ein
schälchen joghurt, nein danke oder ja bitte, egal, etwas
muss hinein und mit jedem bisschen schwindet die
hoffnung, die ganze esserei, sag, wozu, um dich besser
zu fühlen, aber nein, ich fühl mich nicht besser
gib die hoffnung nicht auf, manchmal tuts der nächste
bissen, oder der übernächste, niemand kanns voraus
sagen, am liebsten äß ich nix, mir ist so schwummerig
und ich hoff, wenn ich meinem magen etwas leichtes
anbiet, mit dem gut gemeinten rat, verdauen, bitte verdauen,
fühlst dus, er will nicht, krampft sich zusammen, zu heiß,
zu heiß, und warum dann der heiße tee, nur zur beruhigung,
und weil er eh schon unwillig, stopf ich ihm die kalte
frikadelle rein, iss oder stirb, und nun weiß ich endlich,
wovon mir auf diesem elenden Kahn so schlecht ist...

© Karin Rohner 2005

P.S.: zum Glück war ich noch nie seekrank...
dies ist also Fiction...




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