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Osacar Wilde - Poems in Prose
Gedichte in Prosa
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Warum Oscar Wilde?
Oscar Wilde gehörte schon immer zu meinen Lieblingsdichtern.
Bei uns zu Haus im Bücherschrank stand ein Buch - "Wilde
Märchen und Erzählungen".
Als Kind fragte ich mich immer, was da für "wilde Sachen" drin
stehen könnten, besonders, da es immer hieß,
dafür sei ich noch zu
jung.
Ich habe es heimlich unter dem Deckblatt "Hausaufgaben" gelesen.
"Der glückliche Prinz" wurde sofort mein
Lieblingsmärchen. So vollkommen neu für mich,
so grausam und dabei so
anrührend.
"Das Bildnis des Dorian Gray" habe ich mir heimlich gekauft und
förmlich "verschlungen".
Vor ein paar Jahren sah ich es als Theaterstück hier in
Lübeck auf der Bühne. Ein Gastspiel des British Drama
Theatres.
Auf diesen Seiten möchte ich ein paar "Gedichte in Prosa" von
Oscar Wilde bringen, da ich diese Form der Gedichte ganz besonders
liebe.
(Da das Copyright für die Deutschen
Übersetzungen bei den Übersetzern
liegt, bringe
ich hier stattdessen die
Englischen Originale der "Poems in Prose".
Ich habe sie einem antiquarischen Privatdruck
von 1906 entnommen.)
Karin Rohner 2007
Désespoir
The seasons send their ruin as they go,
For in the spring the narciss shows its head
Nor withers till the rose has flamed to red,
And in the autumn purple violets blow,
And the slim crocus stirs the winter snow;
Wherefore yon leafless trees will bloom again
And this grey land grow green with summer rain
And send up cowslips for some boy to mow.
But what of life whose bitter hungry sea
Flows at our heels, and gloom of sunless night
Covers the days which never more return?
Ambition, love and all the thoughts that burn
We lose too soon, and only find delight
In withered husks of some dead memory.
Oscar Wilde, geb. am 16.Okt.1854
in Dublin,
gest. am 20. Nov.1900 in Paris.
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