Liebesgedichte Liebessprüche Liebesbriefe Abschiedsgedichte Liebes-Horoskop Lieblingsgedichte Neue-Liebesgedichte Wolken-Engel Weisheiten-Zitate


 Trauerlieder




 Karin Rohner - Liebesgedichte-Liebes-Gedichte.de-Trauerlieder-Dahn-Nacht

Dahn/Pfälzer Wald, November 2000




Trauerlieder

Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht.
Er fiel auf die zarten Blaublümelein;
sie sind verwelket, verdorret.

Ein Knabe hatte ein Mädchen lieb.
Sie flohen beide von Hause fort,
es wußten nicht Vater noch Mutter.

Sie sind gewandert wohl hin und her
Sie hatten nirgends Glück noch Stern,
sie sind verdorben, gestorben

Auf ihrem Grab Blaublümlein blühn,
Umschlingen sich zart wie sie im Grab,
der Reif sie nicht welket, nicht dorret.

Volkstümlich, aufgeschrieben

von Heinrich Heine


Letzte Rose, wie magst du
so einsam hier blühn?
Deine freundlichen Schwestern
sind längst, schon längst dahin
Keine Blüte haucht Balsam
mit labendem, labendem Duft
keine Blätter mehr flattern
in stürmischer Luft

Warum blühst du so traurig
im Garten allein?
Sollst im Tod mit den Schwestern
mit den Schwestern vereinigt sein
Drum pflück ich, o Rose
vom Stamme, vom Stamme dich ab
Sollst ruhen mir am Herzen
und mit mir, ja mit mir im Grab.

Friedrich Wilhelm Riese



 

1. Geschenk, Das Licht
2. Der Tod
3. Innehalten (Tarot)
4. Trauerlied
5. Trauer, Befangenheit
6. Abschied und Trost





Frühlingsgedichte Sommergedichte Herbstgedichte Wintergedichte Nachtgedichte Blumengedichte Herzschmerz Sehnsucht Trauergedichte


Besucher seit 1. März 2004
Lyrik (allgemein) Top1000

Textebereich:

  Trauerlieder

Copyright © 2004 by
Liebesgedichte-Liebes-Gedichte.de.