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Die
Weihnachtsgeschichte III
Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit
des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland
gen Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der
Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen,
ihn anzubeten.
Da das der König Herodes hörte, erschrak er und mit
ihm das ganze Jerusalem.
Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß
von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, und wies sie gen
Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleißig nach
dem Kindlein; und wenn ihr es findet, so sagt mir es wieder, dass ich
auch komme und es anbete.
Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin.
Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor
ihnen hin, bis dass er kam und stand oben über, da das
Kindlein war.
Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut, gingen in das Haus und
fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und
beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm
Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Doch es kam die Zeit, da sie hungrig wurden. Wie gut sich das trifft!,
sprachen sie. Ochs und Esel hier im Stall! Wir werden sie schlachten
und ein Festmahl bereiten!
Sie bauten ein Gerüst aus Speeren und Stangen und brieten die
Tiere am Spieß. Der Duft zog weit ins Land hinaus und lockte
viele Mitesser an.
Doch während des Mahles merkten sie, dass sie sich an dem
Fleisch die Zähne ausbissen.
Die beiden waren auch nicht mehr ganz jung!, riefen sie. Warum sonst
liegen sie uns so schwer im Magen?
Joseph und Maria sahen dem Treiben hilflos zu und rührten
keinen Bissen an.
Das Jesuskind aber fing bitterlich zu weinen an. Denn ohne die
Wärme und Nähe der Tiere fror es jämmerlich.
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- Weihnachtsgeschichte
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