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Wintergedicht

Gedichte zum  Winter








Metamorphose


Es wird schon kalt. Vorletzte Nacht
fand ich mein Sommerbett verlassen.

Wieder allein und unter freiem Himmel -
trösten mich auch die Rosen nicht,
die im August du mir am Wegesrande
pflücktest.

Die Sterne mit den altvertrauten Bildern
umkreisen noch den Lichterrahmen.

Doch in der herbstlich angebrochnen Stille
scheinen sie ohne Hoffnungsschimmer;

sodass ich plötzlich mich nach festen
Mauern sehne,
nach goldnen Schlüsseln, die du an mich
legst.

Wenn du mir weich mit deiner
Winterstimme schmeichelst,
versinkt mein Sommer und ich zieh die
Flügel ein.

© Karin Rohner 2003

Murmeltier (Triolett)

Wär ich ein dickes Murmeltier,
ich würd gemütlich schlafen
im Murmelnest, ganz nah bei dir.
Dann wärst auch du mein Murmeltier.

Du ruhtest murmelnd neben mir,
und schnarchtest in Oktaven.
Ich wär so gern dein Murmeltier -
komm, lass uns winterschlafen!

© Karin Rohner 2003




 

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